Stand Bernhard in der Presse

Sommertage 2018 • BRAWO • 12. August 2018
Sommertage 2018 • Märkische Allgemeine • 07. August 2018
Luthersprüche in einer ehemaligen katholischen Kirche Benefizabend zur Unterstützung der neuen Gemeinschaftskirche

Auf originelle Weise wurde am Wochenende in Brandenburg das Reformationsjubiläum mit Luthersprüchen und Cello in einer ehemaligen katholischen Kirche begangen. Zum Hintergrund: In diesem Jahr wird des Beginns der Reformation bzw. der evangelischen Kirche in vielen Teil der Welt gedacht. Anlass ist der Anschlag von 95, die katholische Kirche kritisierender Thesen von Martin Luther(1483-1546) an die Schlosskirche in Wittenberg. Der Reformator liebte es, mit Freunden und Gästen bei Tisch zu feiern und zu diskutieren. Viele seiner oft sehr drastischen Sprüche sind in Büchern überliefert. Aus ihnen zitierte der Leiter des Event-Theaters, Hank Teufer, bei einer Benefiz-Veranstaltung in der Sankt Bernhard-Gemeinschaftskirche, Thüringer Straße 68.

Eines der Worte Luthers wurde schon in der Einladung zitiert: "Es gibt keine schlimmere Missgunst in der ganzen Welt als die Heuchler. In einem Wegelagerer und  in einer Hure ist mehr Barmherzigkeit als in einem Heuchler". Die Lesung aus Luthers Tischreden wurde musikalisch umrahmt von dem Brandenburger Komponisten Jens Naumilkat, der an seinem Cello Stücke unter anderem von Johann Sebastian Bach sowie Max Reger spielte und damit die Stimmung passend zum jeweiligen Thema aufnahm. Als er Luthers Choral " Ein feste Burg ist unser Gott" begann, sangen einige Besucher spontan mit. Beide Künstler traten ohne Honorar auf. Mit dem Abend wurde für Spenden geworben, damit das Dach des Gemeindesaals der Gemeinschaftskirche renoviert werden kann. Die Besucher gaben dafür 400 Euro in den Spendentopf. Pastor Hans-Martin Richter stellte die Arbeit dieses evangelischen Begegnungszentrums vor, das im letzten Jahr von der katholischen Kirche erworben worden war. Es will - ausgerichtet an Jesus Christus - hoffnungsvoll in die Stadt hineinwirken und Raum zur Begegnung bieten - unabhängig von Religion, Herkunft, Geschlecht oder Alter.

Gott kann auch ganz verrückte Sachen machen • IDEA • August.2017
 
Pause beendet • Die-Kirche.de • August.2017
 
Kirche St. Bernhard zum leben erweckt • Brandenburger Woche • 12.Juli.2017
 
Die Zukunft von St. Bernhard hat begonnen • Märkische Allgemeine • 09.Juli.2017

Zur Eröffnung des Begegnungszentrums St. Bernhard war die Kirche schon zu klein. Zahlreiche Besucher wollten am Samstag dabei sein, als die ehemalige katholische Kirche in der Brandenburger Walzwerksiedlung unter neuen Vorzeichen wieder mit Leben gefüllt wurde. St. Bernhard soll zu einer Gemeinschaftskirche und einem christlichen Begegnungszentrum entwickelt werden.

Das Ehepaar Beate und Hans-Martin Richter (re.) zusammen mit ihren Mitstreitern in St. Bernhard

Zur Eröffnungsveranstaltung des Begegnungszentrums St. Bernhard war die Kirche schon zu klein. Zahlreiche Besucher wollten am Samstag dabei sein, als die ehemalige katholische Kirche in der Brandenburger Walzwerksiedlung unter neuen Vorzeichen wieder mit Leben gefüllt wurde. 

St. Bernhard soll zu einer Gemeinschaftskirche und einem christlichen Begegnungszentrum entwickelt werden, das alle Menschen der Umgebung erreicht, egal ob sie konfessionell gebunden sind oder nicht.

Der Projektgründer Hans-Martin Richter erinnerte sich in der Eröffnungsfeier in der Kirche noch einmal an den ersten Impuls, der zur Gründung des Begegnungszentrums führte. 

„Im Internet und noch dazu bei Ebay stieß ich auf die Anzeige, dass hier in Brandenburg eine Kirche zum Verkauf steht“, berichtete er. Das war vor drei Jahren und sofort sei der Entschluss gewachsen, persönlich aktiv zu werden und die Kirche in ihrem eigentlichen Zweck zu erhalten. 

Inzwischen haben Hans-Martin Richter und seine Frau Beate, die im vergangenen Jahr ihren Lebensmittelpunkt aus Baden-Württemberg in die Stadt Brandenburg verlegt haben, mit ihrem Verein die Kirche gekauft. Einige tatkräftige Mitstreiter sind gefunden, die Kirche und Gemeindesaal für die neue Nutzung wieder in Schuss bringen wollen. 

Die ersten Termine für Familientage und Grillfest stehen schon. Los geht es am nächsten Sonntag, den 16. Juli um 18.30 Uhr mit einem Info- und Ideenabend, bei dem neue Projekte besprochen werden sollen und der allen offensteht. 

Von Christine Lummert, Foto: Christine Lummert

640 km strampeln für Kirche • Preussenspiegel Online • 06.Juli.2017

St. Bernhardtkirche wird Samstag in der Thüringer eröffnet

Brandenburg. Zur Wiedereröffnung der St. Bernhard-Kirche in der Walzwerksiedlung am Sonnabend, 8. Juli haben sich zwei Leute einen Kraftakt vorgenommen: 640 km mit dem Rad von Bernhausen nach Brandenburg. Reinhard Bohne (46) und Hans-Jürgen Dutt (47) sammeln mit diesem Radmarathon Spenden für das Projekt „St. Bernhard“ in Brandenburg. Dort arbeiten Beate und Hans-Martin Richter, die im Februar 2017 von Bernhausen nach Brandenburg a. d. Havel umgezogen sind.
„Aus Versehen“ wurde die St. Bernhard-Kirche in der Thüringer Straße im Februar 2014 wenige Tage auf E-Bay angeboten. Der heutige Leiter des Projekts, Hans-Martin Richter, stieß  auf die Offerte. Richters haben 2015 einen Verein gegründet, und möchten in Anbindung an das evangelische „Gemeinschaftswerk Berlin-Brandenburg“ dort ein christliches Begegnungszentrum und eine Gemeinschaftskirche aufbauen. Nach drei Jahren mit vielzähligen erfreulichen Überraschungen fällt nun der Startschuss für das Begegnungszentrum St. Bernhard, auch wenn die geplanten Umbaumaßnahmen noch nicht begonnen haben. Neben christlichen Angeboten wie einem Bibelentdecker-Kurs im Oktober gibt es Angebote für Menschen jeden Alters. Die Mitgliedschaft in einer Kirche wird nicht erwartet. Alle seien herzlich willkommen, betont Richter. Zur Eröffnung am 8. Juli lädt das Mitarbeiterteam zu einem Kaffeetrinken ab 15 Uhr in den Kirchhof ein, bei dem die Brandenburger Band Patchwork zu hören sein wird. Um 17 Uhr findet die Eröffnungsfeier in der Kirche statt, zu der OB Dr. Dietlind Tiemann und kirchliche Verantwortliche ihr Kommen zugesagt haben. Ab 19 Uhr gibt es dann Stimmung beim Benefizkonzert von Patchwork.
Spenden: Radeln für die Kirche St. Bernhard • Brandenburger Kurier • 06.Juli.2017
 
Wiedereröffnung der St. Bernhard Kirche • Brandenburger Woche • 05.Juli.2017
 
Diese Männer radeln 640 Kilometer für den guten Zweck • Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten • 03.Juli.2017

Man kann am Wochenende die Beine hochlegen, man kann es aber auch machen wie Reinhard Bohne und Hans-Martin Dutt. Die Männer aus Filderstadt schwingen sich auf ihr Rad und legen in zwei Tagen 640 Kilometer zurück. Für einen guten Zweck.

Filderstadt - Am Freitag 7. Juli, Punkt 3 Uhr in der Früh, beginnt vor der Petruskirche in Bernhausen eine besondere Aktion. Dann steigen Reinhard Bohne und Hans-Jürgen Dutt auf ihre Fahrräder und treten zwei Tage lang für einen guten Zweck in die Pedale. Die Tour der beiden Männer aus Bernhausen führt über eine Gesamtlänge von 640 Kilometern bis nach Brandenburg. Mit der außergewöhnlichen Aktion möchten die beiden Hobbysportler das Ehepaar Beate und Hans-Martin Richter unterstützen.

Mit dem Geld soll eine alte Kirche hergerichtet werden

Bohne und Dutt kennen die Richters schon seit vielen Jahren aus der evangelischen Kirchengemeinde Bernhausen. Im Februar 2017 sind Beate und Hans-Martin Richter von Bernhausen nach Brandenburg an der Havel gezogen, um sich neuen, beruflichen Herausforderungen zu stellen. Das Paar hat eine leer stehende, katholische Kirche in Brandenburg gekauft und einen Verein gegründet. In Anbindung an das evangelische Gemeinschaftswerk Berlin-Brandenburg wollen die Richters dort ein christliches Begegnungszentrum und eine Gemeinschaftskirche mit dem Namen St. Bernhard aufbauen. Da die Kirche jedoch in die Jahre gekommen ist, sind diverse Arbeiten erforderlich.

Reinhard Bohne und Hans-Martin Dutt wollen mit dem Benefiz-Radmarathon Spendengelder für das Projekt erstrampeln und ein Zeichen setzen für Hilfsbereitschaft, die nicht an der Stadtgrenze endet. „Mit der Aktion verbinden wir unser Hobby mit der guten Sache“, sagt Bohne.

Die beiden sind optimistisch, die Strecke zu bewältigen. Bei einem angestrebten Durchschnittstempo von 24 Kilometer in der Stunde ergebe sich eine Fahrzeit von 27 Stunden, rechnen sie vor. Inklusive Pausen und einer Übernachtung werden sie vermutlich 40 Stunden unterwegs sein.

Die beiden Filderstädter wünschen sich Rückenwind

Die erste Etappe führt von Bernhausen ins Kochertal und weiter ins Jagsttal bis nach Crailsheim. Von dort überqueren sie die Landesgrenze nach Bayern und folgen der Aisch, der Regnitz bis Bamberg und der Itz bis Coburg. Nach 320 Kilometern erreichen die Männer Thüringen und erklimmen anschließend noch den Thüringer Wald bis Neustadt am Rennsteig. Die zweite Streckenetappe führt durch den Thüringer Wald bis Weimar. Nach 443 Kilometern erreichen Bohne und Dutt Sachsen-Anhalt, kreuzen die Saale bei Halle und die Elbe bei Dessau. Bei Kilometer 590 überqueren sie schließlich die Landesgrenze zu Brandenburg und erstrampeln die letzten Kilometer bis zur Kirche St. Bernhard. „Es ist geplant, dass wir pünktlich zur Eröffnungsfeier am Samstag an der Kirche eintreffen“, sagt der 46-jährige Reinhard Bohne.

In Vorbereitung auf den Radmarathon haben Bohne und sein 47-jähriger Mitstreiter rund 4000 Trainingskilometer zurückgelegt. „Neben dem Radfahren standen auch Kraft- und Lauftrainings auf dem Programm“, berichtet Bohne. Nun hoffen die Benefiz-Radler auf mildes Wetter. „Wir haben nichts gegen Rückenwind auf der Fahrt“, sagt Bohne. „Die größte Herausforderung wird sein, ausdauernd lange im Sattel sitzen zu bleiben“, erklärt Reinhard Bohne. Für die Aktion sucht das Duo noch Unterstützer, die für einen oder mehrere gefahrene Kilometer spenden möchten. Die Spenden gehen zu hundert Prozent an das Projekt St. Bernhard.

Spenden sind willkommen

Unter www.rmbb.bike kann man sich in die Spendenliste eintragen. Den Radmarathon kann man am Freitag und Samstag, 7. und 8. Juli, auf Facebook mitverfolgen.

Von Fatma Tetik

Ein neues Haus der Begegnung • Brandenburger Kurier • 7.Januar 2017

Brandenburg (MZV) In der Walzwerksiedlung beginnt ein neues christliches Gemeindeprojekt an altbewährtem Ort. Am Neujahrstag fand die Schlüsselübergabe zur St.Bernhard-Kirche in der Thüringer Straße 68 statt. Pfarrer Matthias Patzelt übergab seitens der katholischen Gemeinde die Kirche samt Gemeindehaus an Beate und Hans-Martin Richter. Das Ehepaar Richter gründete 2015 den Verein "St. Bernhard - Gemeinschaftskirche Brandenburg e.V." mit dem Ziel, die Kirche zu erhalten, zu modernisieren und mit neuem Leben zu füllen. Die St. Bernhard-Kirche soll ein Ort der Begegnung für alle Menschen werden. Der Bürgerbeirat der Walzwerksiedlung freut sich auf die Zusammenarbeit. Ihr Vorsitzender, Ingo Weiss, begrüßte das Ehepaar Richter ganz herzlich, das Ende Januar in den Stadtteil ziehen wird. Der Ökumenische Arbeitskreis, in dem sich Verantwortliche aller christlichen Kirchen aus der Stadt Brandenburg treffen, heißt die Initiative ebenfalls willkommen.

Der Verein hat sich dem "Gemeinschaftswerk Berlin-Brandenburg" (GWBB), einem Dachverband ergänzender Gemeindearbeit innerhalb der Evangelischen Kirche von Berlin, Brandenburg und der schlesischen Oberlausitz (EKBO), angeschlossen.

Ab April werden handwerklich begabte Leute gesucht, die bei den Umbauarbeiten des Gemeindehauses ehrenamtlich mithelfen. Den Startschuss für die Öffentlichkeit wird ein Benefizkonzert der Brandenburger Musikgruppe "Patchwork" am 8. Juli geben. Im August sind Menschen aller Altersgruppen zu kreativen Programmangeboten eingeladen.

Gottesdienste in neuer Form mit Pastor Richter wird es voraussichtlich ab 2018 geben.

Drei Jahre setzte sich das Ehepaar Richter mit der Frage des Kaufs von Sankt Bernhard intensiv auseinander. In der Zeit erlebten sie schier Unglaubliches; nicht zuletzt dadurch, dass Reiche und Arme finanzielle Mittel zum Kauf des Gotteshauses gaben, das nun schuldenfrei erworben werden konnte.

Weitere Christen haben dem Starterteam ihre Unterstützung zugesagt. St. Bernhard soll zu einem Ort werden, an dem sich unterschiedlichste Menschen aus Brandenburg begegnen können.